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Wissenschaftsgeschichte: Cornelis Drebbel: Ein vergessener Pionier der Moderne

Cornelis Drebbel
Man nannte ihn den "holländischen Archimedes ", den "Meister der künstlichen und natürlichen Dinge". Noch Jahrzehnte später schrieb der große Philosoph und Mathematiker Gottfried Wilhelm Leibniz (1646 – 1716) voller Achtung von "le fameux Drebbel", dem berühmten Drebbel. Doch im Jahrhundert nach Cornelis Drebbels Tod – er starb 1633 – verblasste sein Ruhm. Ende des 18. Jahrhunderts widmete der Dresdner Oberbibliothekar Johann Christoph Adelung ihm schließlich in seiner achtbändigen "Geschichte der menschlichen Narrheit " ein Kapitel unter der Überschrift "Cornelius van Drebbel, ein Charlatan".

Wer war dieser Cornelis Jacobszoon Drebbel, über den es in deutscher Sprache keine Biografie und keine wissenschaftliche Untersuchung gibt? Seine Gestalt, schillernd zwischen Genie und Hochstapler, trägt faustische Züge. Als mittelalterlicher Alchemist und moderner Erfinder, Erfolgsautor,Unterhaltungskünstler und Unternehmer verkehrte er an den Höfen von Königen und Kaisern, wurde eingekerkert und angeblich einmal um ein Haar hingerichtet.

Die Liste der ihm zugeschriebenen Erfindungen ist eindrucksvoll...
Juli 2011

Dieser Artikel ist enthalten in Spektrum der Wissenschaft Juli 2011

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