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Planetologie: Ein Roboter-Geologe für Mars

Der NASA-Rover Curiosity erkundet seit seiner Landung 2012 die klimatische Vergangenheit des Roten Planeten. Er hat bereits wichtige Erkenntnisse über eine Zeit geliefert, in der fließendes Wasser für prinzipiell lebensfreundliche Bedingungen gesorgt hat.
Mars Rover Curiosity Selfie

Das Mars Science Laboratory der US-Raumfahrtbehörde NASA ist wohl das am raffiniertesten konstruierte Gerät, das jemals die Umlaufbahn der Erde verlassen hat. Im August 2012 landete der besser unter dem Namen Curiosity bekannte Rover im weitläufigen Krater Gale auf dem Mars. Seither hat er eine mehr als 18 Kilometer lange Route erkundet. Er führt 17 Kameras, mehrere Spektrometer, verschiedene Wettermessge­räte und zwei Miniaturlaboratorien mit sich. Die zentrale Frage der Mission: Eigneten sich die Bedingungen auf dem Mars jemals für Leben?

Das setzt erstens flüssiges Wasser als Lösungsmittel für chemische Reaktionen voraus, zweitens Energiequellen sowie organische Verbindungen und drittens eine gewisse Stabilität über einen längeren Zeitraum, damit die entscheidenden Prozesse ungestört ablaufen können. Dafür darf das Wasser weder zu sauer noch zu salzhaltig sein. Außerdem sollte eine dicke Atmosphäre oder ein Magnetfeld die Oberfläche vor schädlicher Strahlung abschirmen ...

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Sterne und Weltraum – Sterne am Tempolimit: Was beschleunigt die galaktischen Raser?

Hyperschnellläufer sind Sterne, die mit Hunderten bis Tausenden Kilometern pro Sekunde durchs All rasen. Wir gehen der Frage nach, welche gewaltigen Prozesse solche Ausreißer beschleunigen und woher sie stammen. Darüber hinaus berichten wir über das ESA Weltraumteleskop CHEOPS, mit dem seit 2019 äußerst präzise Daten über bereits bekannte Exoplaneten gesammelt werden, die Grundlage für neue Entdeckungen sind. Die Mission hat sich als so erfolgreich erwiesen, dass sie möglicherweise bis 2029 weiterläuft. Unsere Autorin zieht eine Zwischenbilanz und zeigt, welche exotischen Welten CHEOPS bereits enthüllt hat. Im Beobachtungsteil richten wir den Blick auf die Sonnenfinsternis am 12. August 2026 über Europa. In Deutschland wird sie als tief stehende partielle Finsternis sichtbar sein. Unser Autor erklärt, was Sie als Beobachter wissen müssen: vom Verlauf des Totalitätsstreifens über die Standortwahl bis zur sicheren Beobachtung und fotografischen Dokumentation.

Sterne und Weltraum – Gestrandet – Proben von Perseverance bleiben auf dem Mars

Der Rover Perseverance hat seit 2021 viele Daten und Gesteinsproben vom Mars gesammelt – doch die geplante Rückholmission der Proben ist aus Kostengründen abgesagt. »Little red dots« in Tiefenfeldaufnahmen des James Webb Teleskops geben Rätsel auf – was leuchtet da am Himmel? Könnten sie Einblicke in die frühen Entwicklungsphasen unseres Universums ermöglichen? Darüber hinaus: Zwei Astrofotografen testen ein Smart-Teleskop, das überraschend tiefe Einblicke ins Universum ermöglicht.

Sterne und Weltraum – Überlebt – Messier 54 – Relikt einer Kollision mit unserer Galaxis

Ein Amateurastronom hat auf der Basis eigener Beobachtungen und wissenschaftlicher Erkenntnisse den Kugelsternhaufen Messier 54 untersucht, der sich optisch in der Nähe des Milchstraßenzentrums befindet. Er entpuppt sich als fernes extragalaktisches Relikt: Der Haufen ist ein Überbleibsel einer Zwerggalaxie, die mehrfach das Zentrum unserer Galaxis umläuft und dabei zerstört wird. Außerdem berichten wir über die vierjährige Marsmission der NASA-Sonde InSight, die dort unter anderem den Wärmefluss im Boden messen sollte. Weiter werfen wir einen Blick auf Forschungsansätze zur Hawking-Strahlung, nach denen unser Universum schneller als gedacht zerfallen könnte und stellen ein Projekt der Südtiroler Schülergruppe »astrocusanus« vor, die mit einem leistungsstarken Teleskop auf die Suche nach lichtschwachen Kleinkörpern geht.

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