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Interview: "Da muss noch mehr sein!"

Joachim Mnich erwartet wichtige Entdeckungen durch zukünftige Beschleunigergenerationen. Er ist Mitglied des International Committee for Future Accelerators (ICFA) und Direktoriumsmitglied des Deutschen Elektronen-Synchrotrons DESY in Hamburg.
Joachim MnichLaden...

Spektrum der Wissenschaft: Nun, da das Higgs-Teilchen offensichtlich gefunden ist: Wofür brauchen wir noch neue Beschleuniger?

Mnich: Vorsicht! Noch wissen wir nicht, ob es sich bei dem im Large Hadron Collider (LHC) gefundenen Teilchen um dasjenige Higgs-Boson handelt, welches das Standardmodell vervollständigt, oder ob es nur eines von mehreren ist, wie sie die Supersymmetrie vorhersagt. Um das herauszufinden, müssen wir die Eigenschaften dieses Teilchens genauer studieren. Das jetzt gefundene Higgs hat uns immerhin den Gefallen getan, eine Masse zu haben, bei der wir viele verschiedene Zerfallskanäle studieren können. Leider ist die Interpretation der Daten außerordentlich schwierig. Zudem kann der LHC nicht alle Zerfallskanäle exakt vermessen. Der Fund ist jedoch eine starke Motivation für eine Anlage, die wir als Higgs-Fabrik bezeichnen. Das wird voraussichtlich ein Linearbeschleuniger sein, der Elektronen und Positronen aufeinanderschießt. Damit ließen sich Präzisionsmessungen durchführen. ...

November 2013

Dieser Artikel ist enthalten in Spektrum der Wissenschaft November 2013

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