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Computerlernspiele: Daddel dich schlau?

Lernspiele am Computer bringen Kinder geistig auf Trab – werben die Hersteller. Medienpädagogen sind sich da nicht so sicher. Worauf Eltern bei "Edutainment"-Software achten sollten
"Frosch gucken!" Mein Töchterchen zieht mich am Ärmel und zeigt auf den Computer. Was sie damit sagen will, lässt sich in etwa so übersetzen: "Papa, jetzt mach endlich den Rechner an und spiel mit mir das Spiel mit dem lustigen Frosch!"
Jana ist zweieinhalb Jahre alt und fand das graue Büro-Utensil bis vor Kurzem nicht besonders interessant. Aber vor einigen Wochen hat sie mich beim Daddeln von "Zuma" ertappt. Die Kunst des Spiels besteht darin, mit einem virtuellen Frosch farbige Murmeln zielsicher an bestimmte Stellen zu »spucken«. Bewegt man die Computermaus, dreht sich der Frosch, beim Drücken der Maustaste gibt er eine bunte Kugel von sich. Meine Kleine war fasziniert – und will seither das Tierchen immer mal wieder beobachten.
Ich vermute, andere Eltern machen ähnliche Erfahrungen. Computer stehen heute in den meisten Haushalten. Irgendwann werden Kinder fast zwangsläufig auch mit "PC-Games" konfrontiert, vermutlich eher früher als später ...
September 2008

Dieser Artikel ist enthalten in Gehirn&Geist September 2008

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Literaturtipp

Feuerstacke, T. et al.: Computerlernspiele für Kind - pädagogisch wertvoll? Grin, München 2007.