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Intelligenztests: Darf man mit IQ-Tests Ethnien oder Geschlechter vergleichen?

Intelligenztests geraten oft in die Kritik, wenn Wissenschaftler damit Unterschiede zwischen "Rassen" oder zwischen Männern und Frauen feststellen. Was wiegt schwerer: Forschungsfreiheit oder gesellschaftliche Verantwortung? Der Berliner Psychologe Jens Asendorpf und der Ulmer Mediziner Matthias Wenderlein legen ihre Argumente dar.
Im Jahr 1912 schlug der Breslauer Professor William Stern (1871-1938) eine neue Maßeinheit vor, die schnell zu einem Exportschlager der noch jungen Wissenschaft namens Psychologie werden sollte: den Intelligenzquotienten (IQ). Fortan konnten Forscher die geistigen Fähigkeiten einer Person im Vergleich zu ihren Altersgenossen messen.
Befürworter von IQ-Tests sehen darin heute eine Möglichkeit, die Potenziale von Menschen zu entdecken und zu fördern. Doch schon früh regte sich auch Widerstand gegen diese Forschung – reicht ein kurzer Test überhaupt, um eine so umfangreiche Eigenschaft wie Intelligenz zu messen? Oder sind wir am Ende, wie der Schriftsteller Hans Magnus Enzensberger meint, "nicht intelligent genug, um zu wissen, was Intelligenz ist"? ...

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