Direkt zum Inhalt

Brückenbau: Das achte Weltwunder

Am 24. Mai feiern Die New Yorker den 125. Geburtstag der Brooklyn Bridge. Ihr Bau kostete manchen das Leben – auch den Deutschstämmigen Architekten Johann August Röbling.
Normalerweise benötigte das Fährschiff von Manhattans Lower East Side nach Brooklyn gerade mal zehn Minuten. Doch im harten Winter des Jahres 1857 machten dem Kapitän neben der tückischen Strömung auf dem East River auch noch gigantische Eisschollen zu schaffen. Er brauchte Stunden für die nicht einmal einen Kilometer ­lange Passage. Dem ungeduldigen Architekten ­Johann August Röbling, der mit seinem 15-jährigen Sohn Washington auf dem Boot festsaß, ließ diese frustierende Erfahrung keine Ruhe. Noch im selben Jahr schlug er der Stadtverwaltung von New York den Bau einer Hängebrücke über den East River vor – einer Konstruktion, wie er sie schon mehrfach selbst errichtet hatte.

Doch seine Idee stieß auf Bedenken. Mit einer Hängebrücke sei es wohl kaum möglich, den ei­nige hundert Meter breiten Fluss zu überspannen, lautete ein Gegenargument. Die starken Winde könnten das Bauwerk zum Einstürzen bringen. Außerdem würde es die Fährleute in den Ruin treiben. Und ob die New Yorker überhaupt bereit seien, eine so große Strecke über das Wasser zu laufen? Von den Kosten mal ganz abgesehen.

Kennen Sie schon …

Spektrum - Die Woche – 52/2021

Unknackbare Computerprogramme – davon träumen Informatiker. Nun sind sie diesem Ziel einen Schritt näher gekommen. Wie, erfahren Sie in dieser Ausgabe, in der wir auch berichten, wann Ihr Bluthochdruck zu hoch ist und was sich dagegen tun lässt.

Spektrum - Die Woche – 50/2021

Die Tornados, die unlängst in den USA wüteten, waren eine Ausnahmeerscheinung, sagt uns der Wirbelsturmexperte Thomas Sävert im Interview und verrät, ob solche Ereignisse auch in Deutschland auftreten könnten. Außerdem in dieser Woche: Eine Ernährung für die Welt und ein erfundener Kontinent.

Spektrum Kompakt – Die Geschichte der USA

Eine Zeitreise von den ersten dauerhaften britischen Siedlungen bis zu den Anfängen der Vereinigten Staaten als imperialistische Großmacht

Lesermeinung

1 Beitrag anzeigen

Wir freuen uns über Ihre Beiträge zu unseren Artikeln und wünschen Ihnen viel Spaß beim Gedankenaustausch auf unseren Seiten! Bitte beachten Sie dabei unsere Kommentarrichtlinien.

Tragen Sie bitte nur Relevantes zum Thema des jeweiligen Artikels vor, und wahren Sie einen respektvollen Umgangston. Die Redaktion behält sich vor, Leserzuschriften nicht zu veröffentlichen und Ihre Kommentare redaktionell zu bearbeiten. Die Leserzuschriften können daher leider nicht immer sofort veröffentlicht werden. Bitte geben Sie einen Namen an und Ihren Zuschriften stets eine aussagekräftige Überschrift, damit bei Onlinediskussionen andere Teilnehmer sich leichter auf Ihre Beiträge beziehen können. Ausgewählte Lesermeinungen können ohne separate Rücksprache auch in unseren gedruckten und digitalen Magazinen veröffentlicht werden. Vielen Dank!