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Astrophysik: Das Echo der Neutronensterne

Mit der wohl größten Beobachtungskampagne der Astronomie­geschichte haben Wissenschaftler entschlüsselt, was bei der Verschmelzung zweier Neutronensterne passiert. Bei den Objekten handelt es sich um die Kerne ausgebrannter Sterne, die aus stark komprimierter Materie bestehen. Sie messen nur wenige dutzend Kilometer, haben aber mehr Masse als unsere Sonne.

Manchmal driften zwei Neutronensterne als Paar durch den Weltraum, das sich im Lauf der Jahrmillionen immer näher kommt. Schließlich umkreisen sich die kompakten Kugeln beinahe mit Lichtgeschwindigkeit, ehe sie zusammenkrachen und zu einem noch massiveren Objekt verschmelzen. Schon länger gehen Physiker davon aus, dass dabei die Raumzeit in Schwingung versetzt wird, wodurch sich Gravitationswellen ausbreiten ...

Dezember 2017

Dieser Artikel ist enthalten in Spektrum der Wissenschaft Dezember 2017

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  • Quelle
Phys. Rev. Lett. 119, 2017