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Schlichting!: Das Ende des Teekanneneffekts

Es erscheint fast schon als Naturgesetz, dass Tee- und Kaffeekannen tropfen. Nun versprechen hydrophobe Tüllen Abhilfe.

Wer kennt nicht das leidige Problem, dass sich Tee oder Kaffee kaum tropffrei aus der Kanne in die Tasse befördern lässt? Nachdem Generationen von Kannendesignern an dieser Herausforderung scheiterten, könnten sie diesen so genannten Teekanneneffekt nun aber doch noch in den Griff bekommen. Französische Forscher sinnen nämlich auf Abhilfe.

Den Kern des Problems bildet ganz offensichtlich die Tülle. Zwar scheint sie für Laienaugen genau so konstruiert zu sein, dass sie den Flüssigkeitsstrom gezielt zu lenken vermag. Trotzdem passiert es immer wieder: Der Tee folgt seinen eigenen Wegen. Unter scheinbarer Missachtung der Schwerkraft stürzt er sich nicht in die Tasse, sondern fließt aus dem Schnabel heraus, krümmt sich an dessen Unterseite wieder zurück zur Kanne und landet, wo er nicht hingehört, nämlich auf der Tischdecke. ...

Februar 2015

Dieser Artikel ist enthalten in Spektrum der Wissenschaft Februar 2015

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  • Quelle

Duez, C. et al.: Wetting Controls Separation of Inertial Flows from Solid Surfaces. In: Physical Review Letters 104, 084503, 2010