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Das Geheimnis der Metamorphose

Kunst und -Wissenschaft gingen im Werk von Maria Sybilla Merian eine einzigartige Synthese ein.
Die systematische naturkundliche Erforschung Latein-amerikas begann, so hört man meist, erst mit Alexander von Humboldt (1769 – 1859). Tatsächlich entstanden aber bereits hundert Jahre zuvor bedeutende naturkundliche Werke, die lange Zeit die europäischen Vorstellungen über die Neue Welt prägten. Diese Schriften waren die Frucht gezielter Expeditionen, bei denen sich eine Frau hervortat – Maria Sibylla Merian. Die Tochter des berühmten Verlegers und Kupferstechers Matthäus Merian nahm 1699 an einer Forschungsreise nach Südamerika teil. Sie war damals bereits 52 Jahre alt, ein für ihre Zeit hohes Alter. Doch Maria Sibylla Merian war in vieler Hinsicht ungewöhnlich für eine Frau des 17. Jahrhunderts. Schon als Jugendliche sammelte sie Raupen, Schmetterlinge und Spinnen, die sie in ihrem Zimmer zeitweilig heimlich züchtete und -dabei geduldig beobachtete. Die Beschäftigung mit Insekten war vollkommenes Neuland, zumal...
Oktober 2004

Dieser Artikel ist enthalten in Spektrum der Wissenschaft Oktober 2004

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