Direkt zum Inhalt

Freistetters Formelwelt: Das Geheimnis des Kürbiskernöls

Ein erstaunlicher Farbentrick mit einer einfachen Erklärung: Manchmal bestimmt das Auge die Wahrnehmung, manchmal die Physik.
Florian Freistetter

Anfang des Jahres war ich in Freiburg auf der Kulturbörse, einer Messe für die Kultur- und Eventszene im deutschsprachigen Raum. Dort werden keine Bücher, Maschinen oder Autos angepriesen, sondern Künstlerinnen und Künstler. Meine Kollegen und ich waren da, um unsere neue Wissenschaftskabarettshow zu verkaufen; wir haben uns aber auch angesehen, was es sonst noch so Neues in der Branche gibt.

Dabei habe ich zwei österreichische Künstlerinnen getroffen, die unter dem schönen Namen Kernölamazonen auftreten. Sie haben mir amüsiert vom Besuch eines lokalen Radiosenders erzählt, bei dem ihnen der Moderator eine chemische Formel präsentierte, die angeblich den molekularen Aufbau von Kernöl beschreibe. Das ließ mich ein wenig über die Wissenschaft hinter der Spezialität aus der Steiermark nachdenken.

Kernöl ist eine interessante Substanz. Es wird aus Kürbiskernen gepresst, und man bekommt es vor allem in Südösterreich zu vielen verschiedenen Gerichten serviert. In der Flasche sieht das Öl dunkelrotbräunlich, ja fast schon schwarz aus, auf dem Teller erscheint es dann plötzlich grünlich. Aber wieso ändert das Öl seine Farbe …

Kennen Sie schon …

Sterne und Weltraum – Riesige Schwarze Löcher: Erstes enges Paar entdeckt

Neue Beobachtungen deuten auf zwei supermassereiche Schwarze Löcher hin, die sich in der aktiven Galaxie Markarian 501 eng umkreisen und möglicherweise schon in rund 100 Jahren verschmelzen werden. Unsere Autorin berichtet wie es zu dieser Entdeckung kam und was zu dieser Einschätzung führte. Darüber hinaus stellen wir die Frage, ob die Erde vom Mars aus sichtbar ist, und geben Beobachtungstipps für die seltenen gegenseitigen Bedeckungen der Galileischen Monde Jupiters, die in den kommenden Monaten zu sehen sein werden. Weitere Themen: Der 200. Todestag von Joseph Fraunhofer, sein Leben und Wirken, sowie seinen Einfluss auf die Astronomie. Und, das Observatorium Wettzell, das durch die Beobachtung entfernter Quasare zur höchst präzisen Vermessung unseres Heimatplaneten beiträgt.

Spektrum - Die Woche – Die Mär vom Matriarchat

Lebten die Menschen einst im Matriarchat? Im Kult der »Großen Göttin«? Lesen Sie in dieser Ausgabe, warum der Gedanke so naheliegt und doch so fern der Wirklichkeit sein dürfte. Außerdem: ein Stern, der einen Riesenplaneten verschlungen hat, und die Frage, ob Haustiere glücklich machen.

Spektrum Kompakt – Optik

Vom Regenbogen bis zur Lesebrille, vom Sichtbarmachen kleinster Details bis zum Blick in ferne funkelnde Sterne - optische Effekte und ihre gezielte Nutzung spielen eine entscheidende Rolle dafür, wie wir die Welt sehen.

Schreiben Sie uns!

Beitrag schreiben

Wir freuen uns über Ihre Beiträge zu unseren Artikeln und wünschen Ihnen viel Spaß beim Gedankenaustausch auf unseren Seiten! Bitte beachten Sie dabei unsere Kommentarrichtlinien.

Tragen Sie bitte nur Relevantes zum Thema des jeweiligen Artikels vor, und wahren Sie einen respektvollen Umgangston. Die Redaktion behält sich vor, Zuschriften nicht zu veröffentlichen und Ihre Kommentare redaktionell zu bearbeiten. Die Zuschriften können daher leider nicht immer sofort veröffentlicht werden. Bitte geben Sie einen Namen an und Ihren Zuschriften stets eine aussagekräftige Überschrift, damit bei Onlinediskussionen andere Teilnehmende sich leichter auf Ihre Beiträge beziehen können. Ausgewählte Zuschriften können ohne separate Rücksprache auch in unseren gedruckten und digitalen Magazinen veröffentlicht werden. Vielen Dank!

Bitte erlauben Sie Javascript, um die volle Funktionalität von Spektrum.de zu erhalten.