Direkt zum Inhalt

Interview: "Das ist wie Radfahren"

Dank verfeinerter Techniken könnte Neurofeedback künftig für eine Reihe seelischer Erkrankungen eine Alternative zu Medikamenten bieten - davon ist der Psychologe Niels Birbaumer überzeugt. Wird das auch allgemein die Art verändern, wie wir mit unserem Gehirn umgehen? G&G traf den renommierten Forscher in seinem Institut an der Universität Tübingen.
Niels Birbaumer
Herr Professor Birbaumer, wie erklären Sie einem Patienten, was Neurofeedback ist?
Neurofeedback ist, einfach gesagt, eine Me­thode zur Kontrolle der eigenen Hirntätigkeit. Genau wie Menschen in der Lage sind, ihre ­Atmung oder ihren Herzschlag zu beeinflus­sen – etwa indem sie bewusst tief ein- und ausatmen –, können sie auch innerhalb gewisser Grenzen lernen, ihre Hirntätigkeit zu lenken. So kann man zum Beispiel versuchen, ungünstige Aktivierungsmuster bei bestimmten Erkrankungen zu verändern.
Welche Störungen behandeln Sie bereits mit Neurofeedback
Gerade testen wir die Methode bei Männern mit pädophilen Neigungen. Die Datensammlung hat jedoch erst vor Kurzem begonnen. In einem anderen Projekt, das jetzt anläuft, arbeiten wir mit Nikotinabhängigen. Sie können per Neurofeedback lernen, die Suchtzentren in ihrem Gehirn selbstständig lahmzulegen.
Wie funktioniert das?
Wir wissen, dass bestimmte Hirnareale – vor allem die Inselregion – für die Raucherentwöhnung wichtig sind ...

Kennen Sie schon …

Spektrum - Die Woche – Der Brotbaum verdurstet

Fichtendickichte dicht an dicht – das ist Deutschlands Forstwirtschaft. Noch jedenfalls. Dem schnell wachsenden »Brotbaum« der Holzproduktion wird es hier zu Lande zu heiß und zu trocken.

Spektrum Kompakt – Energiewende - Von der Kleinwindanlage bis zum Solarpark

Weg von fossilen Energieträgern - selten war die Diskussion so präsent wie derzeit. Ins Blickfeld gerückt sind dabei vor allem auch Maßnahmen, die einzelne Haushalte betreffen: vom Energiesparen bis hin zu Fotovoltaikanlagen auf dem Dach oder dem kleinen Windrad im Garten.

Spektrum - Die Woche – »Wir decken Kriegsverbrechen auf der ganzen Welt auf.«

In dieser »Woche« unterhalten wir uns mit einer Journalistin, die für das Recherchenetzwerk Bellingcat arbeitet. Sie erzählt uns, wie Kriegsverbrechen aufgedeckt werden – auch in der Ukraine. Außerdem beschäftigen wir uns mit zwei Mythen: einem im Gehirn und einem unter dem Antarktiseis.

Schreiben Sie uns!

Beitrag schreiben

Wir freuen uns über Ihre Beiträge zu unseren Artikeln und wünschen Ihnen viel Spaß beim Gedankenaustausch auf unseren Seiten! Bitte beachten Sie dabei unsere Kommentarrichtlinien.

Tragen Sie bitte nur Relevantes zum Thema des jeweiligen Artikels vor, und wahren Sie einen respektvollen Umgangston. Die Redaktion behält sich vor, Zuschriften nicht zu veröffentlichen und Ihre Kommentare redaktionell zu bearbeiten. Die Zuschriften können daher leider nicht immer sofort veröffentlicht werden. Bitte geben Sie einen Namen an und Ihren Zuschriften stets eine aussagekräftige Überschrift, damit bei Onlinediskussionen andere Teilnehmende sich leichter auf Ihre Beiträge beziehen können. Ausgewählte Zuschriften können ohne separate Rücksprache auch in unseren gedruckten und digitalen Magazinen veröffentlicht werden. Vielen Dank!