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Kindestötung: Das Kind, das es nicht geben sollte

20 bis 30 Neugeborene werden jedes Jahr in Deutschland getötet - meist von ihren Müttern. Um zu erklären, wie so etwas möglich ist, analysieren Forscher die psychische Situation der Täterinnen.
Die Tötung der eigenen Nachkommen durch die Mutter, den Vater oder beide ist kein Phänomen der Neuzeit, sie scheint so alt zu sein wie die Menschheit selbst. In manchen Kulturen (zum Beispiel bei bestimmten Eskimo-Stämmen oder Nomadenvölkern) galt die Kindestötung sogar weder ethisch noch juris­tisch als verwerflich. Über die Familiengröße bestimmte über Jahrhunderte hinweg in vielen Kulturen der Familienvater. Er entschied, ob er das Kind annahm, es tötete oder töten ließ. Der Staat sanktionierte diese Form der Gewalt nicht, die Täter hatten keine Bestrafung zu befürchten ...

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Gehirn&Geist – Tagträumen

»Gehirn&Geist« erklärt in »Tagträumen - Zwischen Kreativitätsschub und Alltagsflucht« die Vor- und Nachteile, wenn wir unsere Gedanken schweifen lassen. Außerdem: Körperästhetik: Die Macht der sozialen Medien; Gendermedizin: Psychische Störungen bei Frauen und Männern; Schlaf: Wie er sich im Alter verändert; Asexualität.

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Literaturtipp

Harbort, S.: Wenn Frauen morden. Spektakuläre Fälle - vom Gattenmord bis zur Serientötung. Eichborn, Frankfurt a. M. 2008.