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Das Leben im Tod

Klaus Schmidt datiert die Anlage von Göbekli Tepe auf die Zeit nomadischer Teilmobilität. Damals hatten die Menschen bereits damit begonnen wildes Getreide zu ernten. Im Lauf von Generationen kamen sie dazu, selbst Kulturpflanzen anzubauen, waren aber noch gezwungen, sich zusätzlichen Lebensunterhalt zu erjagen.

Mobile Jägergesellschaften sind auf die Jagd fokussiert. Ihr Leben richtet sich nach den Tieren – ziehen diese weiter, folgen die Menschen ihnen. Bauern hingegen richten sich nach dem Rhythmus der Erde. Damit bekommt das Leben eine ganz neue Dimension, denn nun bestimmen die Vegetationszyklen den Jahresablauf. Da die religiösen Vorstellungen das jeweils Lebenspendende, Schöpferische erklären, umkreisen die mythischen Bilder nun den Rhythmus, den der Himmel vorgibt.

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Spektrum - Die Woche – Niemand schläft ruhig unter einem nuklearen Schirm

In dieser »Woche« starten wir mit der neuen Serie »Energiewende«. Zum Auftakt geben wir praktische Tipps zum Energiesparen – denn jeder kann seinen Teil zum Erreichen der Klimaziele beitragen. Außerdem beschäftigen wir uns mit einer Coronapandemie im 19. Jahrhundert sowie Putins Atomwaffendrohung.

Spektrum Geschichte – Die allererste Stadt

In Çatalhöyük schufen sich Siedler vor mehr als 9000 Jahren erstmals ein Zuhause. Doch anders, als wir es kennen: Die Toten lagen unter den Fußböden, Rinderschädel zierten die Wände, und der Trend ging zum Mehrzweckbau. Auch das Familienleben war erstaunlich: Kinder wuchsen nicht im Elternhaus auf.

Spektrum Geschichte – Paläodiät

Seit Langem sind Archäologen überzeugt: Erst als Menschen zum Ackerbau übergingen, mahlten sie auch Getreide zu Mehl und backten Brot. Doch neue Erkenntnisse widerlegen die alte These. Offenbar zerrieben schon Jäger und Sammler wildes Getreide, um in großem Stil Brei oder Bier zuzubereiten.

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