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Das Leben im Tod

Klaus Schmidt datiert die Anlage von Göbekli Tepe auf die Zeit nomadischer Teilmobilität. Damals hatten die Menschen bereits damit begonnen wildes Getreide zu ernten. Im Lauf von Generationen kamen sie dazu, selbst Kulturpflanzen anzubauen, waren aber noch gezwungen, sich zusätzlichen Lebensunterhalt zu erjagen.

Mobile Jägergesellschaften sind auf die Jagd fokussiert. Ihr Leben richtet sich nach den Tieren – ziehen diese weiter, folgen die Menschen ihnen. Bauern hingegen richten sich nach dem Rhythmus der Erde. Damit bekommt das Leben eine ganz neue Dimension, denn nun bestimmen die Vegetationszyklen den Jahresablauf. Da die religiösen Vorstellungen das jeweils Lebenspendende, Schöpferische erklären, umkreisen die mythischen Bilder nun den Rhythmus, den der Himmel vorgibt.

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