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Springers Einwürfe: Das Netz gewinnt Macht

Der gläserne Mensch im Fadenkreuz von Computerprogrammen

Die Sciencefiction spielt längst mit dem Gedanken, technische Apparate könnten eines nicht allzu fernen Tages die Herrschaft übernehmen und die Menschheit knechten. Beispiele sind Filme wie "Colossus", "I, Robot" und "Terminator". Doch anlässlich der Enthüllungen des früheren US-Geheimdienstmitarbeiters Edward Snowden zeigt sich wieder einmal, dass die technische Entwicklung jederzeit im Stande ist, die kühnsten Zukunftsvisionen zu übertreffen. Wenn man die vom Whistleblower aufgedeckten Fakten weiterdenkt, droht nicht die gewaltsame Machtübernahme menschenähnlicher Roboter – wie in einigen der erwähnten Sciencefiction-Streifen –, sondern eine viel unheimlichere Gefahr: Computernetze beginnen unauffällig damit, private Informationen zu sammeln, sie selbsttätig auszuwerten und so schließlich das Verhalten der Nutzer zu steuern.

Hätte Snowden lediglich entdeckt, dass die westlichen Geheimdienste nach Belieben auf Telefonate und E-Mails zugreifen, wäre das ein alter Hut gewesen. ...

September 2013

Dieser Artikel ist enthalten in Spektrum der Wissenschaft September 2013

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