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Blick in die Forschung - Kurzberichte : Das PeVatron im Zentrum der Milchstraße

Das Schwarze Loch im Zentrum unseres Milchstraßensystems könnte die Quelle der diffusen hochenergetischen Gammastrahlung sein, die dort und in der Umgebung beobachtet wird. Außerdem liegt der Verdacht nahe, dass es für die Produktion der kosmischen Strahlung bis zu einer bestimmten Energie in Gänze verantwortlich sein könnte.
Das PeVatron im Zentrum der Milchstraße

Im Jahr 1911 bestieg der österreichische Physiker Victor Hess zum ersten Mal einen Heißluftballon, um das Rätsel der durchdringenden Strahlung, welche die Ionisation der Luft verursacht, zu studieren (siehe auch SuW 11/2016, S. 28). Er entdeckte, dass die Ionisation mit steigender Höhe zunimmt und die Strahlung daher also nicht von der Erde, sondern aus dem All stammt. Dies war die Geburtsstunde eines völlig neuen Wissenschaftsfelds – der Astroteilchenphysik.

Nach mehr als 100 Jahren reger Forschungstätigkeit wissen wir heute, dass diese kosmische Strahlung aus Atomkernen besteht, die zum Teil extrem hohe Energien haben können. Diese Energien übersteigen den Bereich des Möglichen der von Menschen gebauten Beschleuniger, wie zum Beispiel dem Large Hadron Collider (LHC) am CERN in Genf, um Faktoren von bis zu zehn Millionen. Der Ursprung dieser hochenergetischen Teilchen gibt uns allerdings bis heute Rätsel auf. ...

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  • Quellen

HESS Collaboration: Acceleration of Petaelectronvolt Protons in the Galactic Centre. In: Nature 531, S. 476 – 479, 2016