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Wirkungsforschung: Das Prinzip Hoffnung

Wer eine Psychotherapie beginnt, ist meist ratlos und sieht keinen Weg, um seine Probleme zu bewältigen – anders gesagt, die Patienten sind oft hoffnungslos. Psychologen um Matthew Gallagher von der University of Houston untersuchten nun, welche Rolle Hoffnung bei der Genesung von psychischen Erkrankungen spielt.

Die erste Schwierigkeit lag darin, den etwas nebulösen Begriff fassbar zu machen. Dabei orientierten sich die Forscher an einer einflussreichen Theorie des Psychologen Charles Snyder (1944–2006). Dieser zufolge besteht Hoffnung aus zwei Elementen: Man glaubt, seine Ziele erreichen zu können, und man sieht konkret Arten, auf denen dies gelingen wird. Das Team um Gallagher nutzte einen etablierten Fragebogen, der auf dieser Theorie fußt und Hoffnung mit Fragen erfasst wie »Ich verfolge meine Ziele derzeit energisch« und »Mir fallen viele Möglichkeiten ein, wie ich meine momentanen Ziele erreichen kann« …

1/2020

Dieser Artikel ist enthalten in Gehirn&Geist 1/2020

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  • Quelle
Behavior Therapy 10.1016/j.beth.2019.06.001, 2019