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Schlaf: Das Schweigen der Neurone

Warum werden wir schläfrig? Vermutlich, weil Teile unseres Gehirns bereits fest am Schlummern sind. Denn einer neuen Theorie zufolge wird das Einschlafen nicht zentral gesteuert - sondern Gruppen von Nervenzellen schalten sich unabhängig voneinander ab, wenn sie genug gearbeitet haben.
Schlafende Frau
Warum wir schlafen müssen, ist noch immer ein Rätsel. Sicher ist nur, dass die nächtliche Ruhe für den Körper lebenswichtig ist: Ohne ausreichenden Schlummer leiden Wohlbefinden und Gesundheit. Möglicherweise brauchen wir die regelmäßigen Auszeiten, um das Immunsystem auf Trab zu bringen, vielleicht aber auch, um neu entstandene Verbindungen zwischen Gehirnzellen zu festigen.
Auch die Frage, was eigentlich genau im Kopf passiert, wenn wir wegdösen, können Forscher noch nicht definitiv beantworten. Immerhin galt Schlaf bislang als ein Zustand, der das Gehirn als Ganzes betrifft – entweder man ist wach oder man schläft.
Eine neue Theorie fordert diese Sichtweise nun heraus ...

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Quellen

Krueger, J. et al.: Sleep as a Fundamental Property of Neuronal Assemblies. In: Nature Reviews Neuroscience 9(12), S. 910-919, 2008.

Rector, D. et al.: Local Func­tional State Differences Between Rat Cortical Columns. In: Brain Research 1047(1), S. 45-55, 2005.