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Vor 50 Jahren: Das Zodiakallichtexperiment der Sonnensonde Helios

»Mit dem Thema Sonnensonde beschäf­tigte sich vom 25. bis 28. Febru­­ar … eine Kommission aus deutschen und amerikanischen Wissenschaftlern und Technikern. … Die wichtigsten Ergebnisse: Es ist vor­gesehen, zwei Exemplare der Sonnensonde zu bauen. Der Start [von Helios 1] soll 1974 stattfinden. Die vorgesehene Bahn mit einer Annäherung an die Sonne bis auf 0,3 Astronomische Einheiten kann mit der Rakete Atlas-Centaur erreicht werden. … Insgesamt wurden 10 Experimente aufgenommen, [darunter eines zur] Beobachtung des Zodiakallichts, [des am interplanetaren Staub reflektierten Sonnenlichts.] … Die Sonnensonde ändert auf ihrer stark elliptischen Bahn von Tag zu Tag den Abstand zur Sonne. Dadurch [besteht] die begründete Aussicht, die räumliche Verteilung des interplanetaren Staubs eindeutig zu erfassen und damit dann die von der Erde aus gewonnenen Beobachtungen erfolgreicher zu interpretieren. … Von der Sonne fällt auf die Sonnensonde etwa 1012mal soviel Strahlung wie von einem Quadratgrad des Zodiakallichts. [Damit] die Messungen [nicht] durch Streulicht verfälscht sind, muß man die Sonnenstrahlung um etwa 14 Zehnerpotenzen abschwächen, [was auch mit ei­nem dreistufigen Verfahren gelang].«
(SuW, Mai 1969, S. 100)

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