Direkt zum Inhalt
Login erforderlich
Dieser Artikel ist Abonnenten mit Zugriffsrechten für diese Ausgabe frei zugänglich.

Astronomie und Praxis: Beobachtungen: Delta Cephei: Wie ein Stern pulsiert

Seit Jahrhunderten ist bekannt, dass die Helligkeit von Delta Cephei periodisch schwankt. Die Ursache liegt darin, dass sich die Sternatmosphäre ausdehnt und anschließend wieder schrumpft. Entsprechende Beobachtungen lassen sich heutzutage auch mit amateurastronomischen Mitteln durchführen. Zwei Sternfreunde begeben sich auf die Spuren der modernen Forschung.
Cepheid, Delta Cephei

Delta Cephei (δ Cep) ist der Prototyp einer berühmten Klasse veränderlicher Sterne, der Delta-Cepheiden oder einfach nur Cepheiden. Hierzu gehören Sterne, deren Helligkeiten um bis zu zwei Magnituden auf Grund von Pulsationen schwanken, mit Perioden zwischen einem Tag und 130 Tagen. Der im Sternbild Kepheus schon mit bloßem Auge sichtbare Delta Cephei wurde im Oktober 1784 von dem englischen Amateurastronomen John Goodricke (1764 – 1786) erstmals als veränderlicher Stern beschrieben. Seine scheinbare Helligkeit variiert zwischen 3,5 und 4,4 mag mit einer Periode von 5,37 Tagen. Später fanden die Astronomen noch viele solcher Sterne, die ihre Helligkeit in einem charakteristischen Rhythmus ändern, jeder mit seiner eigenen Periode.

Kennen Sie schon …

Spektrum - Die Woche – Ein kühles Haus inmitten von Hitze

Wie kann man sich vor immer häufiger auftretenden Hitzewellen schützen? Kältenetze sollen zukünftig unsere Städte kühl halten, der Schutz »thermischer Massen« hilft und Klimaanlagen prägen längst unseren Alltag. Immer mehr davon kühlen unsere Wohnräume und könnten sogar das Stromnetz stabilisieren.

Spektrum Kompakt – Licht und Schatten

Die alltäglichen Schatten sind voller physikalischer Phänomene: Papier spiegelt seine Umgebung, Blasen können kreuzförmige Lichter projizieren und Kerzenflammen scheinen einen Schatten zu werfen. Schon Leonardo da Vinci beobachtete Licht und stellte optische Regeln auf, die bis heute gelten.

Sterne und Weltraum – Giganten im All – Riesenradiogalaxien

Riesenradiogalaxien, verschwundene Meteoriten und die Jagd nach Dunkler Materie: Unsere Milchstraße wirkt winzig, wenn man Sie mit den Radiogalaxien und ihren Materiestrahlen vergleicht. Ein Forscherduo hat die größten dieser Giganten untersucht und erklärt unter anderem ihren Einfluss bei der Magnetisierung des intergalaktischen Raums. Darüber hinaus: Der 15 Tonnen schwere El-Ali-Meteorit in Somalia sorgte für ein echtes Krimidrama: Erst ein seltener Fund, dann spurlos verschwunden. Und im Herzen unserer Galaxis könnten Gammastrahlen Hinweise auf die geheimnisvolle Dunkle Materie liefern, denn neue Auswertungen des Fermi-Observatoriums deuten auf einen möglichen Überschuss hin. Auf der Erde erobern Smart-Teleskope die Hobbyastronomie und versprechen beeindruckende Astrofotos mit minimalem Aufwand – wie gut sind die Kleinteleskope wirklich und was muss man für gute Ergebnisse können?

Schreiben Sie uns!

Beitrag schreiben

Wir freuen uns über Ihre Beiträge zu unseren Artikeln und wünschen Ihnen viel Spaß beim Gedankenaustausch auf unseren Seiten! Bitte beachten Sie dabei unsere Kommentarrichtlinien.

Tragen Sie bitte nur Relevantes zum Thema des jeweiligen Artikels vor, und wahren Sie einen respektvollen Umgangston. Die Redaktion behält sich vor, Zuschriften nicht zu veröffentlichen und Ihre Kommentare redaktionell zu bearbeiten. Die Zuschriften können daher leider nicht immer sofort veröffentlicht werden. Bitte geben Sie einen Namen an und Ihren Zuschriften stets eine aussagekräftige Überschrift, damit bei Onlinediskussionen andere Teilnehmende sich leichter auf Ihre Beiträge beziehen können. Ausgewählte Zuschriften können ohne separate Rücksprache auch in unseren gedruckten und digitalen Magazinen veröffentlicht werden. Vielen Dank!

Bitte erlauben Sie Javascript, um die volle Funktionalität von Spektrum.de zu erhalten.