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Astronomie und Praxis: Astrofotografie: Den Himmel fotografieren mit Kamera und Stativ

Schon mit relativ einfachen Mitteln ist es möglich, Astrofotografie zu betreiben. Ein Teleskop ist für die ersten Schritte nicht erforderlich: Es ist erstaunlich, was sich mit einer Kamera, einem Weitwinkelobjektiv und einem Stativ erreichen lässt.
Riesen, blau, Kranhäuser

Moderne digitale Kameras, die auch bei schlechten Lichtverhältnissen beeindruckende Bilder liefern, haben in den zurückliegenden Jahren viel dazu beigetragen, dass sich die Astrofotografie wachsender Beliebtheit erfreut. Die einfachste Ausrüstung, die eindrucksvolle Himmelsaufnahmen ermöglicht, besteht aus einem Kameragehäuse, einem Weitwinkelobjektiv, einem stabilen Dreibeinstativ und einem Intervallauslöser. Doch auch mit dieser recht überschaubaren Ausrüstung ergeben sich für die Himmelsfotografie viele Detailfragen: Welcher Kameratyp und welche Objektive eignen sich besonders, um den Anblick des Sternenhimmels oder Begegnungen des Mondes mit Planeten, Meteore, das Zodiakallicht sowie Leuchtende Nachtwolken aufzunehmen? Und welche Brennweite, Belichtungszeit und Empfindlichkeit sind jeweils zu wählen? Auf solche Fragen, die sich besonders Einsteigern im Bereich der Astrofotografie stellen, möchte ich hier näher eingehen und praktische Tipps geben, die auf meinen eigenen langjährigen Erfahrungen beruhen. Beginnen wir sogleich mit den Anforderungen an die Ausrüstung.

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Sterne und Weltraum – Giganten im All – Riesenradiogalaxien

Riesenradiogalaxien, verschwundene Meteoriten und die Jagd nach Dunkler Materie: Unsere Milchstraße wirkt winzig, wenn man Sie mit den Radiogalaxien und ihren Materiestrahlen vergleicht. Ein Forscherduo hat die größten dieser Giganten untersucht und erklärt unter anderem ihren Einfluss bei der Magnetisierung des intergalaktischen Raums. Darüber hinaus: Der 15 Tonnen schwere El-Ali-Meteorit in Somalia sorgte für ein echtes Krimidrama: Erst ein seltener Fund, dann spurlos verschwunden. Und im Herzen unserer Galaxis könnten Gammastrahlen Hinweise auf die geheimnisvolle Dunkle Materie liefern, denn neue Auswertungen des Fermi-Observatoriums deuten auf einen möglichen Überschuss hin. Auf der Erde erobern Smart-Teleskope die Hobbyastronomie und versprechen beeindruckende Astrofotos mit minimalem Aufwand – wie gut sind die Kleinteleskope wirklich und was muss man für gute Ergebnisse können?

Spektrum - Die Woche – Warum ist Grönland gerade so begehrt?

Grönland rückt ins Zentrum geopolitischer Interessen: Welche Ressourcen locken Großmächte, warum stockt der Abbau und welche Optionen hat die EU? Außerdem: Neues zum kosmologischen Standardmodell, Körperfett und Sport sowie mathematische Entscheidungen zwischen Brüchen und Pi.

Spektrum Kompakt – Astrofotografie

Sternenklare Nächte bieten einen atemberaubenden Blick ins All. Leider können Handykameras diese Schönheit nicht aufnehmen – oder doch? Mit ein paar Tricks gelingen auch mit dem Smartphone eindrucksvolle Himmelsaufnahmen. Alternativ kann man sich eine Ministernwarte in den eigenen Garten bauen.

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