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Freistetters Formelwelt: Denkfehler beim Münzwurf

Es gibt keine ausgleichende Gerechtigkeit bei zufälligen Ereignissen. Das hat schon viele um ihr Geld gebracht – denn im Kasino können Statistikirrtümer teuer werden.
Florian Freistetter

Im Spielkasino könnte man wunderbar lernen, wie Wahrscheinlichkeitsrechnung funktioniert. Andererseits neigt man dazu, solche Etablissements zu meiden, wenn man sich länger mit der Mathematik des Glücksspiels beschäftigt hat. Denn die ist nicht nur recht eindeutig, was die eigenen Gewinnchancen angeht, sondern kann einem manchmal den Spaß verderben. Ein bisschen Ahnung schadet aber trotzdem nicht – auf jeden Fall dann, wenn man nicht dem »Spielerfehlschluss« erliegen will.

Betrachten wir dazu das simpelste Glücksspiel: den Münzwurf. Die Chance, dass die Münze auf »Kopf« landet, beträgt 50 Prozent; ebenso die Wahrscheinlichkeit, »Zahl« zu ergeben. Dass sie genau auf der Kante stehen bleiben könnte, ignorieren wir der Einfachheit halber. Wie wahrscheinlich ist es nun, bei zwei Würfen zweimal hintereinander Kopf zu erhalten? Die Ereignisse sind vollkommen unabhängig voneinander, das Resultat des zweiten Wurfs wird vom ersten nicht beeinflusst …

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