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Logik

Die Denkfehler in der Homöopathie

Die Homöopathie ist eine der beliebtesten Methoden der ­Alternativmedizin. Doch die wichtigsten Argumente ihrer ­Befürworter sind auf Sand gebaut. Eine Kritik in sieben Schritten.
Globuli

Homöopathie liegt im Trend. Viele Deutsche schwören auf ihre Heilkraft, und auch von offizieller Seite wird die Methode zunehmend anerkannt und akzeptiert: Immer mehr Krankenkassen zahlen für Globuli und homöo­pathische Tropfen. Doch hinter der Erfolgsgeschichte stecken vor allem logische Fehlschlüsse und systematische Verzerrungen im Denken, vor denen niemand gefeit ist. Wir alle erliegen ihnen hin und wieder. Gerade in der Homöopathie halten sich Scheinargumente, die auf Denkfehlern fußen, hartnäckig – vermutlich weil das Image einer sanften und natürlichen Heilung sehr anziehend wirkt und viele diesem Versprechen glauben möchten. Im Folgenden entkräften wir die gängigsten Argumente der Befürworter …

10/2017

Dieser Artikel ist enthalten in Gehirn&Geist 10/2017

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  • Literaturtipps und Quellen

Literaturtipps

Aust, N.: In Sachen Homöopathie: Eine Beweisaufnahme. Web-Site-Verlag 2013
Eine Orientierungshilfe zu den Grundlagen und der ­Wirksamkeit der Homöopathie

Mukerji, N.: Die 10 Gebote des gesunden ­Menschenverstands. Springer, Berlin und Heidelberg 2017
Unser Autor über die Grundsätze vernünftigen Denkens


Quellen

Ernst, E.: What Does the "best" Evidence Tell us? In: The Medical Journal of Australia 192, S. 458-460, 2010

Kaptchuk, T. J. et al.: Placebos without Deception: A Randomized Controlled Trial in Irritable Bowel ­Syndrome. In: PLoS One 5, e15591, 2010

Mathie, R. T. et al.: Randomised Placebo-Controlled Trials of Individualised Homeopathic Treatment: ­Systematic Review and Meta-Analysis. In: Systematic Reviews 3, 142, 2014