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Genetische Psychologie

Der Charakter-Code

Jeder Mensch ist anders: Manche stecken Schicksalsschläge leicht weg, andere werfen schon Kleinigkeiten aus der Bahn. Wie wir mit Stress und leidvollen Erfahrungen fertig werden, kann von einem einzigen Gen abhängen.
Erbe gut, alles gut?
Ausgelöscht sei der Tag, an dem ich geboren bin, und die Nacht, da man sprach: Ein Knabe kam zur Welt! Jener Tag soll finster sein!
Es muss nicht jeden gleich so hart treffen wie einst Hiob, der seinen gesamten Besitz verlor, alle Kinder und schließlich auch seine Gesundheit, sodass er an seinem in der Bibel überlieferten Los schier verzweifelte. Aber auch das heutige Leben hält derartige Schicksalsschläge parat: Krankheit, Arbeitslosigkeit, der Tod eines geliebten Menschen. Mitunter kommt sogar alles zusammen, und dennoch können manche es mit scheinbar stoischer Gelassenheit ertragen. Andere besitzen diesen Gleichmut nicht …
September 2007

Dieser Artikel ist enthalten in Gehirn&Geist September 2007

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Literaturtipps

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Canli, T. et al.: Neural Correlates of Epigenesis. In: Proceedings of the National Academy of Sciences 103(43), 2006, S. 16033-16038.

Caspi, A. et al.: Influence of Life Stress on Depression: Moderation by a Polymorphism in the 5-HTT Gene. In: Science 301(5631), 2003, S. 386-389.

Caspi, A. et al.: Role of Genotype in the Cycle of Violence in Maltreated Children. In: Science 297(5582), 2002, S. 851-854.

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Hariri, A. R. et al.: Serotonin Transporter Genetic Variation and the Response of the Human Amygdala. In: Science 297(5580), 2002, S. 400-403.

Lesch, K.-P. et al.: Association of Anxiety-Related Traits with a Polymorphism in the Serotonin Transporter Gene Regulatory Region. In: Science 274(5292), 1996, S. 1527-1531.

Meyer-Lindenberg, A. et al: Neural Mechanisms of Genetic Risk for Impulsivity and Violence in Humans. In: Proceedings of the National Academy of Sciences 103(16), 2006, S. 6269-6274.