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Geschichte: Der Doppelkonflikt

Militärhistoriker Klaus-Jürgen Bremm skizziert die globalen Dimensionen des Siebenjährigen Kriegs, der die politische Weltkarte grundlegend veränderte.

In den Wäldern Nord­amerikas, nahe dem heutigen Pittsburgh, rieben Franzosen und Indianer im Jahr 1755 britische Kampfverbände auf. Ein Jahr später marschierten die Preußen unter Friedrich II. in Sachsen ein. Beide Ereignisse markierten den Anfang eines globalen Konflikts im 18. Jahrhundert, den der britische Premier Winston Churchill den (wahren) "ersten Weltkrieg" nannte.

In diesem so genannten Siebenjährigen Krieg (1756-1763) kämpften Preußen und Großbritannien auf der einen Seite; Österreich, Frankreich und Russland auf der anderen. Somit waren alle europäischen Großmächte jener Zeit involviert. Genau genommen handelte es sich um zwei höchst verschiedene Konflikte: einer zwischen Frankreich und Großbritannien, ausgefochten auf einer globalen Arena von Kalkutta bis Quebec; der andere zwischen Preußen, Österreich und Russland, ausgetragen auf dem regionalen Schauplatz Mitteleuropa ...

Dezember 2017

Dieser Artikel ist enthalten in Spektrum der Wissenschaft Dezember 2017

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