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Hirnforschung: Der Gedächtniskode

Wissenschaftler erkennen immer genauer, wie das Gehirn Erinnerungen ablegt. Ganz ähnlich sollte, so vermuten sie, das Denken funktionieren. Jetzt hoffen Neurobiologen, mit diesem Kode eines Tages Gedanken zu lesen. Auch klügere Computer und Roboter sollten sich nach dem gleichen Prinzip bauen lassen.
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Wer einmal ein Erdbeben erlebt hat, erinnert sich auch Jahre später noch ganz deutlich: an das Schwanken und Zittern unter den Füßen, das Rumpeln und den Krach, wenn der Boden sich wölbt und aufbricht, wenn Wände und Fensterscheiben zerbersten, sowie daran, wie der Inhalt von Schränken und Regalen durchs Zimmer fliegt.

Solche eindringlichen Szenen behalten wir deswegen so lebhaft im Gedächtnis, weil unser Gehirn auch und gerade zu dem Zweck entstanden ist, herausragenden Ereignissen Information abzugewinnen, um sie künftig in ähnlichen Situationen zu nutzen. Aus Erfahrung lernen in gewissem Maß alle Tiere. Nur deshalb kommen sie überhaupt in einer veränderlichen, komplexen Welt zurecht.

Wie Erinnerungen gespeichert werden und wie sich daraus ein Gedächtnis aufbaut, versuchen Neurowissenschaftler seit Jahrzehnten herauszufinden.
Oktober 2007

Dieser Artikel ist enthalten in Spektrum der Wissenschaft Oktober 2007

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