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Interview: Der Mann mit dem hohlen Gehirn

Französische Ärzte stießen 2007 auf einen Mann, dessen Gehirn auf einen schmalen Saum am Schädelrand zusammengeschrumpft ist - und der dennoch ein völlig unauffälliges Leben führt. Der Neurologe Jean Pelletier von der Klinik "La Timone" in Marseille berichtet über den schier unglaublichen Fall.
Herr Pelletier, Sie haben einen Mann entdeckt, dessen Schädel fast vollständig mit ­Hirnliquor angefüllt ist. Wie geht es diesem Patienten?
Er lebt ganz normal: Er ist 44 Jahre alt, Verwaltungsangestellter, verheiratet, hat zwei Kinder und zeigt keinerlei neurologische Auffälligkeiten. Es war purer Zufall, dass wir die Anomalie in seinem Kopf bemerkten. Er war eigentlich nur deshalb zu uns in die Klinik gekommen, weil er unter Beschwerden im linken Bein litt, die auf Probleme mit dem Ischiasnerv hin­deuteten ...
Juni 2008

Dieser Artikel ist enthalten in Gehirn&Geist Juni 2008

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Literaturtipp

Feuillet, L. et al.: Brain of a White-Collar Worker. In: The Lancet 370, S. 262, 2007.