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Standpunkt: Der Mythos vom Teenager-Gehirn

Rebellisches, irrationales Verhalten von Pubertierenden gilt geradezu als unabwendbar. Forscher machen dafür massive neuronale Umbauvor­gänge verantwortlich. Doch warum tritt das »Chaos im Kopf« fast nur bei westlichen Teenagern auf?
Gelangweilt und aufmüpfig
Zoff mit den Eltern, erhöhte Anfälligkeit für Depressionen, Selbstmordversuche, Drogenmissbrauch, Aggressivität und Neigung zu Straftaten – das alles scheinen typische und geradezu unvermeidliche Teenagerprobleme zu sein. Während die Schuld daran früher einem veränderten Hormonhaushalt angelastet wurde, haben Forscher in den letzten Jahren eine neue Erklärung für emotionale Probleme und verantwortungsloses Verhalten von Jugendlichen entdeckt: massive Umbau- und Reifungsvorgänge des Gehirns …
Januar/Februar 2008

Dieser Artikel ist enthalten in Gehirn&Geist Januar/Februar 2008

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Literaturtipps

Epstein, R.: The Case Against Adolescence: Rediscovering the Adult in Every Teen. Sanger: Quill Driver Books 2007.

Kleijwegt, M.: Ancient Youth: The Ambiguity of Youth and the Absence of Adolescence in Greco-Roman Society. Amsterdam: J. C. Gieben 1991.