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Evolution: Der neue Stammbaum der Katzen

Wie die Evolution der Katzen ablief, offenbart nun ihr Erbgut. Durch akribische Genanalysen sind die Verwandtschaftsverhältnisse vom Löwen bis hin zum »Stubentiger« endlich klar geworden.
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Der Minitiger, den Menschen so gern als Haustier halten, liebt es, uns mit seinem heimlichen Wesen in aller Anmut an der Nase herumzuführen. Aber auch die größeren Versionen der Katzen gaben sich bisher schwer durchschaubar – zumindest für Forscher, die wissen wollten, woher diese Raubtierfamilie stammt und wie – auch wo – sich ihre Evolution im Einzelnen abspielte.

Bis vor Kurzem stand nicht einmal fest, wie viele Arten von Katzen (wissenschaftlich Feliden) heute existieren. Auch waren deren Verwandtschaftsbeziehungen oft keineswegs klar. Zumindest über die Artenzahl herrscht inzwischen weit gehend Einigkeit: Demnach gliedert sich die Familie der Feliden in 37 Spezies, rechnet man die Hauskatze als eigene Art. Diese Arten in einen Stammbaum zu sortieren macht allerdings Schwierigkeiten, wie an den dutzenden Vorschlägen hierzu erkennbar. Manche Forscher möchten sämtliche Katzenarten auf nur zwei Gattungen – Genera – aufteilen.

Dann gäbe es nur zwei Gruppen aus jeweils eng zusammengehörenden Arten. Andere plädieren für bis zu 23 Gattungen, was bedeuten würde...
Juni 2008

Dieser Artikel ist enthalten in Spektrum der Wissenschaft Juni 2008

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