Direkt zum Inhalt
Login erforderlich
Dieser Artikel ist Abonnenten mit Zugriffsrechten für diese Ausgabe frei zugänglich.

Naturschutz: Der steinige Weg zur friedlichen Koexistenz

Das Beispiel Yellowstone-Nationalpark zeigt: Die Tierwelt hält sich nicht an die Grenzen eines Schutzgebiets. Umsichtiges Management muss den Interessen der verschiedenen Seiten gerecht werden.
Wölfe in DeutschlandLaden...

Bei einer Fortbildung über Konflikte rund um den berühmten Yellowstone-Nationalpark im Nordwesten der USA nutzten einige Teilnehmer einen freien Tag zu einem Ausflug in die Wildnis. Wir fuhren mit Brad Bulin, einem der Dozenten, in den Nordosten, ins Tal des Lamar. An dem Fluss im Grenzgebiet des Parks hatte ein Wolfsrudel tags zuvor einen Bison erlegt. Mit etwas Glück würden wir das Rudel an seiner Beute antreffen.

Vor Ort hatten Wissenschaftler die Situation seit dem Morgengrauen verfolgt. Das Lamar-Canyon-Rudel, das den Bison gerissen hatte, war die ganze Zeit über da gewesen. Zu früher Stunde hatte es einen Grizzly verjagt, der ihm den Fang streitig machen wollte. Später hatte es einen Wolf von einem anderen Rudel, der sich zum Kadaver wagte, getötet. Gerade jetzt machten sich die Lamar-Tiere wieder über ihre gestrige Beute her. Sie wirkten schon ziemlich vollgefressen und zufrieden. ...

September 2013

Dieser Artikel ist enthalten in Spektrum der Wissenschaft September 2013

Kennen Sie schon …

Tiere on Tour - Wanderer, die an Grenzen stoßen

Spektrum Kompakt – Tiere on Tour - Wanderer, die an Grenzen stoßen

Wandernde Tiere kümmern sich nicht um Staatsgrenzen: Sie ziehen dem Regen hinterher wie die Gnus und Zebras der Serengeti oder streifen durch Gebirge wie Bären und Luchse in Kroatien und Slowenien. Doch zunehmend werden mangelnde Korridore und menschengemachte Grenzanlagen zum echten Hindernis.

18/2019

Spektrum - Die Woche – 18/2019

In dieser Ausgabe widmen wir uns Truppenübungsplätzen, Profilern und Seuchen.

03/2019

Spektrum - Die Woche – 03/2019

In dieser Ausgabe widmen wir uns DDT, Antibiotika und Wölfen.

Lesermeinung

Beitrag schreiben

Wir freuen uns über Ihre Beiträge zu unseren Artikeln und wünschen Ihnen viel Spaß beim Gedankenaustausch auf unseren Seiten! Bitte beachten Sie dabei unsere Kommentarrichtlinien.

Tragen Sie bitte nur Relevantes zum Thema des jeweiligen Artikels vor, und wahren Sie einen respektvollen Umgangston. Die Redaktion behält sich vor, Leserzuschriften nicht zu veröffentlichen und Ihre Kommentare redaktionell zu bearbeiten. Die Leserzuschriften können daher leider nicht immer sofort veröffentlicht werden. Bitte geben Sie einen Namen an und Ihren Zuschriften stets eine aussagekräftige Überschrift, damit bei Onlinediskussionen andere Teilnehmer sich leichter auf Ihre Beiträge beziehen können. Ausgewählte Lesermeinungen können ohne separate Rücksprache auch in unseren gedruckten und digitalen Magazinen veröffentlicht werden. Vielen Dank!

  • Quellen