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Kosmologie: Der verborgene Bauplan des Kosmos
Das Universum scheint riesige Mengen einer unbekannten Substanz zu bergen, die sich nur durch die Wirkung ihrer Schwerkraft verrät – die Dunkle Materie. Physiker spekulieren darüber, aus welchen exotischen Teilchen sie aufgebaut ist. Seit Neuestem heiß gehandelt: Super-WIMPs.
Am 23. September 1846 erhielt der damalige Direktor des Berliner Observatoriums, Johann Gottfried Galle (1812 – 1910), einen Brief, der in die Geschichte der Astronomie eingehen sollte. Absender war der französische Mathematiker Urbain Le Verrier (1811 – 1877), der die Bewegungen des Planeten Uranus untersucht hatte und zu dem Schluss gekommen war, dessen Bahn könne nicht durch die bekannten Gravitationskräfte erklärt werden. Le Verrier erklärte die beobachteten Abweichungen mit der Existenz eines bislang unbeobachteten Objekts, dessen Schwerkraft die Uranusbahn störe. Auf Grund von Le Verriers Hinweisen ging Galle noch in derselben Nacht zu seinem Fernrohr – und entdeckte den Planeten Neptun.
Etwas ähnlich Spannendes spielt sich derzeit in der Kosmologie ab. Statt Uranus bewegen sich diesmal gleich Sterne und ganze Galaxien quasi unerlaubt ...
Sie verschlingen ganze Sterne, rasen durch das All und ihr Inneres ist ein Rätsel: Die Erforschung von Schwarzen Löchern ist voller Überraschungen. Inzwischen gibt es Antworten auf die Fragen, warum Schwarze Löcher rülpsen und was theoretisch geschehen würde, wenn sie durch einen Menschen fliegen.
Spektrum der Wissenschaft – Kosmisches Rätsel - Galaxien ohne Dunkle Materie
Dunkle Materie gilt als unverzichtbar für die Entstehung von Galaxien – doch inzwischen wurden mehrere Systeme ohne sie entdeckt. Was bedeutet das für die bisherigen Modelle? Der zweite Teil der Serie »Intelligenz aus zwei Welten« widmet sich der Frage, ob wir eigentlich noch verstehen, was wir erforschen, wenn künstliche Intelligenz eingesetzt wird. Passend dazu hinterfragt ein Kommentar kritisch den Umgang mit KI-Tools in der Wissenschaft. Außerdem berichten wir über umstrittene Fossilien aus Gabun und über aktuelle Versuche von Biophysikern, künstliches Leben zu erzeugen.
Spektrum - Die Woche – Warum der Ball der Fußball-WM gar nicht so rund ist
Der »rundeste Ball aller Zeiten« für die Fußball-WM 2010 verhielt sich zum Leidwesen der Spieler, nicht so wie sie es gewohnt waren. Lesen Sie warum perfekte Kugeln nicht immer von Vorteil sind und welche Bedenken der aktuelle, von einem Tetraeder abgeleitete, WM-Ball »Trionda« aufwirft.
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