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Springers Einwürfe: Die (allzu) kleine Welt der Hirnforscher

Statistisch steht die Neurowissenschaft auf tönernen Füßen.

Der Large Hadron Collider bei CERN braucht rund eine Billion Proton-Proton-Kollisionen, um wenigstens eines der lange gesuchten Higgs-Partikel zu produzieren. Darum dauerte es Jahre, bis die Physiker mit ausreichend hoher statistischer Wahrscheinlichkeit den Nachweis des Teilchens bekannt geben durften.

Von derart gigantischem Aufwand können Neurowissenschaftler nur träumen. Nicht einmal die gesamte Erdbevölkerung ergäbe eine vergleichbare Testbasis für Hirnforscher, und dass die irdische Fauna für Tierversuche solchen Ausmaßes nicht zur Verfügung steht, ist gewiss gut so.

Nun wird man gleich einwenden, die im Gehirn gesuchten Effekte träten viel häufiger auf und seien weniger schwer nachweisbar als ein exotisches Teilchen im Beschleuniger. Das mag sein. Dennoch täten die Neuroforscher gut daran ...

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