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Mikrobiologie: Die gefährlichen Tricks der Bakterien

Krankheitserregende Bakterien sind äußerst raffiniert. Um zu überleben und sich fortzupflanzen, nutzen sie eine Reihe gewiefter Strategien. Jetzt arbeiten Mediziner daran, die Pathogene mit ihren eigenen Waffen zu schlagen.
Wenn Sie sich einmal einsam fühlen, denken Sie daran, dass Billionen von Mikroben in und auf einem Menschen hausen. Ihre Anzahl übersteigt die unserer Körperzellen um das Zehnfache. Zum Glück sind die meisten dieser Bakterien nicht schädlich: Von den zehntausenden schon bekannten Bakterienarten verursachen nur vielleicht 100 eine Krankheit.

Diese paar Hand voll Arten richten jedoch genug Schaden an. Infektionskrankheiten nehmen unter den Todesursachen den zweiten Rang ein, nach Folgen von Tabakkonsum. Pathogene Bakterien spielen dabei seit jeher eine unheilvolle Rolle. Allein Tuberkulose rafft jährlich etwa zwei Millionen Menschen dahin. Im 14. Jahrhundert erlag schätzungsweise ein Drittel der Bevölkerung Europas der Pest. Viele bakterielle Infektionen können Ärzte inzwischen zwar mit Antibiotika behandeln. Doch die Mikroben finden immer neue Wege, sich gegen die Medikamente zu wehren. In letzter Zeit häufen sich die Warnsignale von Medizinern, dass der Mensch in diesem Wettrüsten den Kürzeren zu ziehen droht. Das läge dann auch daran, dass wir die Pathogene längst noch nicht gut genug kennen. ...
Januar 2011

Dieser Artikel ist enthalten in Spektrum der Wissenschaft Januar 2011

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