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Hirnforschung: Die junge wilde Wissenschaft von der Zauberei

Zwei Neurowissenschaftler wissen spannende Neuigkeiten über die Illusionen mitzuteilen, die unser Gehirn erzeugt. Nur mit dem Aufschreiben hätten sie sich etwas mehr Zeit lassen sollen.

Unser Gehirn lässt sich unter bestimmten Bedingungen nicht nur relativ leicht täuschen; es erzeugt auch selbst ständig Illusionen, die von seinem Besitzer unbemerkt bleiben. Das beginnt beim sprichwörtlichen blinden Fleck in unserem Auge: Wir sehen nicht, dass wir an dieser Stelle der Netzhaut nichts sehen (können), da das Gehirn die Informationen der dort fehlenden Rezeptoren einfach auffüllt. Andere Täuschungen betreffen die höheren, kognitiven Ebenen des Denkens und des Bewusstseins.

Hirnforscher versuchen mit Hilfe dieser Mechanismen einen Blick hinter die neuronalen Kulissen unseres Denkorgans zu werfen; Zauberkünstler nutzen sie für ihre eigenen Zwecke. Da liegt es nahe, durch die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Zauberkunst, von Dopamin und Merlin, nach neuen Erkenntnissen über die Funktionsweise des Gehirns zu streben...

März 2012

Dieser Artikel ist enthalten in Spektrum der Wissenschaft März 2012

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