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Erdgeschichte: Die Klima-Detektive

Krokodile am Nordpol, Schnee in der Sahara: Wie das Klima der Erde früher aussah, können Forscher noch heute an der Natur ablesen – und sie blicken sogar in die Zukunft.
Die Klima-Detektive

Ingo Heinrich setzt den Baumzuwachsbohrer auf Brusthöhe an der 300 Jahre alten Eiche an. Was nach einem hochtechnologischen Gerät klingt, ist in Wahrheit ein einfaches, aber wirksames Werkzeug. Heinrich dreht das schraubenartige Gewinde des langen, dünnen Stabs so lange in den Baum, bis es fast vollständig darin verschwindet. Dabei entstehen Geräusche, die klingen, als würde Heinrich ein Motorboot starten. Dann entnimmt er dem Bohrer die Probe aus dem Holz der Eiche. Wir befinden uns im Müritz-Nationalpark, tief im Osten Deutschlands. Die Bäume hier sind sehr alt. Darum eignen sie sich gut für Heinrichs Forschungen: Er will wissen, wie sich das Klima in Nordostdeutschland entwickelt hat.
Zuverlässige Wetterberichte und Temperaturaufzeichnungen gibt es erst seit etwa 150 Jahren. Aber in Heinrichs Forschungsgebiet, der "Paläoklimatologie", interessiert man sich für viel weiter zurückliegende Zeiträume. An den Baumproben kann er das Klima der letzten 1000 Jahre ablesen! Denn Bäume haben Jahresringe – und die enthalten viele Informationen ...

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