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Humortherapie

Die Lachkur

Wie zahlreiche Studien belegen, stärkt Humor die körperliche und geistige Widerstandskraft von ­Menschen. Der Psychologe Nicolas Guéguen erläutert, worauf dieser Effekt beruht.
Lach mal wieder!
Kennen Sie den schon? Treffen sich zwei verirrte Wanderer an den gegenüberliegenden Ufern eines Flusses. "Wie komme ich auf die ­andere Seite?", fragt der erste. Darauf erwidert der zweite: "Aber Sie sind doch schon auf der anderen Seite!"
Wenn von Humor und Lachen die Rede ist, denken die meisten von uns zuerst an Witze. Doch das zeugt von einem eingeschränkten Blick auf unser Lachtalent – denn der Mensch amüsiert sich im Alltag über weit mehr: Absurde Situationen, Albernheiten, Schadenfreude, Verlegenheit, Grimassen, ja selbst Lachen um des Lachens willen oder um andere gnädig zu stimmen, gehören zu unserem Repertoire.
Zudem ist Lachen kein Exklusivrecht von Homo sapiens …
Juli/August 2011

Dieser Artikel ist enthalten in Gehirn&Geist Juli/August 2011

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  • Quellen
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Gelkopf, M.: The Use of Humor in Serious Mental Illness: A Review. In: Evidence-Based Complementary and Alternative Medicine 10.1093/ecam/nep106, 2011

Guéguen, N.: Men's Sense of Humor and Women's Responses To Courtship Solicitations: an Experimental Field Study. In: Psychological Reports 107, S. 145-156, 2010

Hayashi, T., Murakami, K.: The Effects of Laughter on Post-prandial Glucose Levels and Gene Expression in Type 2 Diabetic Patients. In: Life Science 85, S. 185-187, 2009

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Miller, M., Fry, W. F.: The Effect of Mirthful Laughter on the Human Cardiovascular System. In: Medicine Hypotheses 73, S. 646-639, 2009

Reysen, S.: Construction of a New Scale: the Reysen Likability Scale. In: Social Behavior and Personality 33, S. 201-208, 2005

Schilbach, L.: What's in a Smile? Neural Correlates of Facial Embodiment during Social Interaction. In: Social Neuroscience 3, S. 37-50, 2007