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Kippenhahns Sternstunde: Die Milchstraße und das Wetter

Beeinflusst die kosmische Strahlung das irdische Klima?
In den letzten Jahren gingen die Meinungen darüber auseinander.
Cassiopeia A im Röntgenlicht
Dass die Sonne Flecken hat, weiß man seit zweitausend Jahren. Schon die Chinesen in vorchristlicher Zeit beobachteten diese Strukturen. Im Lauf der Jahrhunderte rankten sich zahlreiche Mythen darum, wie die Sonnenflecken auf die Erde wirken. Besonders spannend ist dabei die Frage, ob sie das Wettergeschehen auf unserem Planeten verändern.
Als zwischen 1645 und 1716 nur ganz wenige Sonnenflecken erschienen, herrschten auf der Nordhalbkugel der Erde anhaltend niedrige Temperaturen und verursachten dort die so genannte Kleine Eiszeit. Bestand zwischen beiden Phänomenen ein kausaler Zusammenhang? Wir wissen jedenfalls, dass die Sonne immer dann, wenn sie besonders viele Flecken aufweist, ungewöhnlich stark im kurzwelligen elektromagnetischen Spektralbereich strahlt – dem Bereich vom UV- bis zum Röntgenlicht also. Diese Wellenlängen heizen die oberste Schicht der Erdatmosphäre auf. Allerdings variiert die gesamte Strahlungsenergie, die von der Sonne zu uns gelangt, nur minimal, nämlich im Promillebereich.

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Sterne und Weltraum – 10/2021

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Spektrum der Wissenschaft – Highlights 3/2021: Die großen Rätsel des Universums

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Spektrum - Die Woche – 29/2021

Die verheerende Flutkatastrophe wird uns noch lange Zeit beschäftigen. Doch wie ist das Rekordhochwasser überhaupt zu Stande gekommen? Und können sich Überflutungen künftig verhindern lassen? Das erfahren Sie in dieser Woche.

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