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Neuropsychiatrie: Die Nadel im Molekülhaufen

Im britischen Cambridge forscht Sabine Bahn nach den Ursachen von Schizophrenie, Manie und Depressionen. Die deutsche Medizinerin hofft, anhand charakteristischer Biomarker den Veränderungen im kranken Gehirn auf die Spur zu kommen. Angesichts des komplexen neuronalen Stoffwechsels ein ehrgeiziger Plan
Sabine Bahn
Sabine Bahns Arbeitsplatz erscheint auf den ersten Blick genau so, wie man sich das Labor von Molekularbiologen vorstellt. Ein Gewirr von Kabeln und Schläuchen bestimmt das Bild. Sie verbinden Geräte mit ziemlich unaussprechlichen Namen und Hochleistungsrechner, die stoisch vor sich hinsurren.
Erst auf den zweiten Blick sieht man zwischen den Schränken ein Stück Himmelblau durchschimmern, manchmal auch etwas Rosa. "Als wir vor fünf Jahren hier eingezogen sind, haben wir einige Wände bunt gestrichen", verrät Sabine Bahn, Leiterin des Centre for Neuropsychiatric Research in Cambridge ...

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Literaturtipps

Craddock, R. M. et al.: Increased alpha Defensins as a Blood Marker for Schizophrenia Susceptibility. In: Molecular & Cellular Proteomics 7(7), S. 1204-1213, 2008.

Holmes, E. et al.: Metabolic Profiling of CSF: Evidence That Early Intervention May Impact on Disease Progression and Outcome in Schizophrenia. In: Public Library of Science Medicine 3(8), e327, 2006.

Khaitovich, P. et al.: Metabolic Changes in Schizophrenia and Human Brain Evolution. In: Genome Biology 9, R124, 2008.

Tkachev, D. et al.: Oligodendrocyte Dysfunction in Schizophrenia and Bipolar Disorders. In: Lancet 362(9386), S. 798-805, 2003.
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