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Die Nadel-Probe

Akupunktur heilt, nimmt den Schmerz - und das ganz ohne Nebenwirkungen, sagen die Fans der fernöstlichen Methode. Während immer mehr Patienten auf die sanfte Alternative setzen, bleibt ihre Wirkung unter Schulmedizinern umstritten.
Das Gefühl, das der Stich in ihrem Körper hinterlässt, kann sie nur schwer beschreiben: vielleicht als leichten, dumpfen Schmerz, der brummt, drückt und kribbelt zugleich. Claudia Brenner liegt auf der Behandlungsbank, ihre Augen sind geschlossen. Behutsam tastet der Arzt über ihren Körper, sticht Nadel für Nadel in die Haut. Ob die Sitzungen die junge Frau dauerhaft von ihren chronischen Kopfschmerzen befreien, weiß keiner – bislang hat die Behandlung aber zumindest die Attacken seltener werden lassen. Claudia Brenner selbst glaubt ohnehin nicht an wundersame Heilungen, dafür hat sie schon zu viele erfolglose Therapien hinter sich. "Dass Akupunktur gegen Kopfschmerzen helfen kann, habe ich in der Zeitung gelesen", erklärt sie. "Jetzt probiere ich es einfach mal aus. Schaden kann es ja nicht, oder?" Die meisten Patienten wissen gerade einmal, dass die Akupunktur (von lateinisch acus, Nadel, und pungere, stechen) eine alte chinesische...
Juni 2005

Dieser Artikel ist enthalten in Spektrum der Wissenschaft Juni 2005

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