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Kasten: Die Rüstungsspirale in Südasien – eine Chronologie


Die zeitlichen, technologischen und politischen Rahmenbedingungen der Atomwaffenprogramme Indiens und Pakistans sind unterschiedlich. Die zivile Kerntechnik in Indien wurde insbesondere durch die USA, Kanada und Rußland unterstützt; Pakistan erhielt entsprechende Förderung aus den USA, Kanada und China.
Nach dem indisch-pakistanischen Krieg 1971 forcierten beide Länder Entwicklungsprogramme für den Bau von Kernwaffen und von Trägersystemen unterschiedlicher Reichweite; zudem verfügen sie über Flugzeuge, die zum Nuklearwaffenträger umgebaut werden können.
Die westliche Hilfe für die Region wurde Mitte der siebziger Jahre weitgehend eingestellt, nachdem Indien 1974 einen Kernsprengsatz gezündet hatte; doch sowohl Indien als auch Pakistan gelang es mit eigenen Mitteln und zum Teil mit im Ausland beschafften Technologien, ihre zivilen und militärischen Atomprogramme weiter voranzutreiben.


Aus: Spektrum der Wissenschaft 7 / 1998, Seite 111
© Spektrum der Wissenschaft Verlagsgesellschaft mbH

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