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Urbanistik: Die Stadt von morgen

Mehr Bürgerbeteiligung, ein zunehmend dörflicher Charakter und weniger Ausrichtung auf den Autoverkehr: Künftige Metropolen werden sich von heutigen deutlich unterscheiden.
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Um das Jahr 2010 herum war erstmals in der Geschichte der Menschheit der Punkt erreicht, an dem mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung in Städten lebten. Urbane Siedlungen üben nach wie vor große Anziehungskraft aus. Einkaufsmöglichkeiten ums Eck; die Nähe von Schulen, Kindergärten und Arbeitsplätzen; das vielfältige kulturelle Angebot; die gute medizinische Versorgung; der Anschluss ans Verkehrsnetz – all das zieht Menschen in die Stadt.

Doch die Herausforderungen für die Zukunft sind groß. Bevölkerungswachstum, knappe Finanzen, hoher Flächenbedarf, dichter werdender Verkehr, zunehmende Umweltbelastungen und soziale Verwerfungen zwischen verschiedenen Bevölkerungsschichten drohen den Handlungsspielraum der Stadtplanung einzuengen. So erfordert beispielsweise der Klimawandel einen nachhaltigen Städtebau mit autofreien Siedlungen und Niedrigenergiehäusern. Auch im Verkehr sind Energie sparende technische Innovationen erforderlich. Speziell zugeschnittene Software soll dabei helfen, die Bürger zu einem ressourcenschonenden Verhalten zu bewegen. ...

Mai 2015

Dieser Artikel ist enthalten in Spektrum der Wissenschaft Mai 2015

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  • Quellen

Frey, O.: Stadtkonzepte in der Europäischen Stadt: In welcher Stadt leben wir eigentlich? In: Frey, O., Koch, F. (Hg.): Die Zukunft der europäischen Stadt – Stadtpolitik, Stadtplanung und Stadtgesellschaft im Wandel. VS, Wiesbaden 2011, S. 380 – 415

Frey, O.: Die amalgame Stadt – Orte, Netze, Milieus. VS, Wiesbaden 2009

Frey, O.: Von der "Kreuzberger Mischung" zur wissensbasierten Stadtgesellschaft. In: Below, S. (Hg.): Die Berliner Bauausstellungen – Wegweiser in die Zukunft? Regio, Berlin 2009, S. 77 – 86