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Die verfilmte Relativität

Ein Lehrfilm über die Relativitätstheorie entwickelte sich 1922 zum Kassenschlager - und bot den Einsteingegnern willkommenen Anlass zur Polemik.
Die Relativitätstheorie sei eine durch die Tagespresse ausgelöste "wissenschaftliche Massensuggestion". Dies behauptete in den 1920er Jahren der Physiker Ernst Gehrcke, Mitarbeiter und ab 1926 Abteilungsleiter an der Physikalisch-Technischen Reichsanstalt in Berlin. Beweisen wollte er diese gewagte These, indem er Tausende von Zeitungsartikeln über Albert Einstein und die Relativitätstheorie zusammentrug. In seiner erst kürzlich wieder aufgetauchten Sammlung habe ich allein etwa achtzig Berichte über den ersten Film zur Theorie aus dem Jahr 1922 gefunden. (Unter http://echo.mpiwg-berlin.mpg.de/…/gehrcke ist der größte Teil der Zeitungsartikel digital verfügbar.) Während die "verfilmte Relativität" damals Schlagzeilen machte, weiß heute kaum jemand noch, dass es einen solch frühen Versuch der Darstellung überhaupt gegeben hat. Bei der Suche nach dem mittlerweile verschollenen Original stellte sich heraus, dass…
März 2005

Dieser Artikel ist enthalten in Spektrum der Wissenschaft März 2005

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