Direkt zum Inhalt

Im Fokus: Angehörige: Die vergessenen Kinder

Die kleine Lisa ist sechs Jahre alt, als ihre allein erziehende Mutter an Schizophrenie erkrankt. Die Tochter übernimmt die Rolle der Erwachsenen. Wie die psychische Störung eines Elternteils das Kind belastet

Mit einer fehlenden Schultüte fing es an – in Lisas Erinnerung je­denfalls. Während sich die Abc-Schützen fürs Einschulungsfoto zusammendrängen, steht das kleine Mädchen verloren da­neben. Auf dem Bild hält sie als Einzige keinen Süßigkeitenvorrat in Händen. Denn Lisas Mama hat den ersten Schultag schlicht vergessen – in ihrem Kopf ist für die Tochter gerade kein Platz.
Unruhig läuft die Mutter zu Hause auf und ab. Sie fühlt sich beobachtet: von den Nachbarn hinter den Fenstern, von den Antennen auf den Dächern, vom Nachrichtensprecher im Fernsehen. »Als sich meine Mutter zum ersten Mal so merkwürdig verhielt, war ich sechs. Da wusste ich noch gar nicht, was eine psychische Krankheit ist. Ich hatte keine Ahnung, was mit ihr los war«, sagt die inzwischen 27-jährige Lisa rückblickend. Heute kann sie darüber reden, wie sie in einer Welt groß wurde, die so anders war als die der meisten Kinder ...

Highlights 1/2012

Dieser Artikel ist enthalten in Gehirn&Geist Highlights 1/2012

Kennen Sie schon …

48/2018

Spektrum - Die Woche – 48/2018

In dieser Ausgabe widmen wir uns Kaminöfen, der Quantenphysik und der Erziehung.

Dossier 4/2018

Gehirn&Geist – Dossier 4/2018: Psychotherapie

Achtsamkeit: Kritik am Hype • LSD: Drogentrips mit Heilwirkung? • Computerspiele: Zocken gegen Depressionen

Angst - Körper und Seele im Ausnahmezustand

Spektrum Kompakt – Angst - Körper und Seele im Ausnahmezustand

Angst ist überlebenswichtig: Sie sorgt dafür, dass wir in eventuell gefährlichen Situationen angemessen reagieren. Nimmt das Gefühl jedoch überhand und bestimmt das Leben, wird das für die Betroffenen zur Qual und ein Fall für professionelle Hilfe.

Lesermeinung

1 Beitrag anzeigen

Wir freuen uns über Ihre Beiträge zu unseren Artikeln und wünschen Ihnen viel Spaß beim Gedankenaustausch auf unseren Seiten! Bitte beachten Sie dabei unsere Kommentarrichtlinien.

Tragen Sie bitte nur Relevantes zum Thema des jeweiligen Artikels vor, und wahren Sie einen respektvollen Umgangston. Die Redaktion behält sich vor, Leserzuschriften nicht zu veröffentlichen und Ihre Kommentare redaktionell zu bearbeiten. Die Leserzuschriften können daher leider nicht immer sofort veröffentlicht werden. Bitte geben Sie einen Namen an und Ihren Zuschriften stets eine aussagekräftige Überschrift, damit bei Onlinediskussionen andere Teilnehmer sich leichter auf Ihre Beiträge beziehen können. Ausgewählte Lesermeinungen können ohne separate Rücksprache auch in unseren gedruckten und digitalen Magazinen veröffentlicht werden. Vielen Dank!