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Der Zeuskult: Die Wiege des Zeus

Auf dem Gipfel des Lykaion machten Archäologen eine überraschende Entdeckung: Zeus und seine Götter wurden nicht erst von den Hellenen verehrt – sondern bereits von den sagenumwobenen Mykenern.
Die Schotterpiste führt scheinbar direkt in den Himmel. Frühnebelwolken verhängen ihn, doch es wird nicht mehr lange dauern, bis die Sonne alles in klares Licht taucht und die Zikaden weckt. Noch hat das Crescendo der Natur nicht eingesetzt; zu hören ist an diesem Morgen nur das gedämpfte Keuchen des Kleinbusses, der sich langsam höher und höher schraubt. Endlich durchstößt er die Schwaden, lässt den Dunst weit unter sich und rollt schließlich im Sattel zwischen den Zwillingsgipfeln aus. Mit dem Motor erstirbt im Bus jedes Gespräch, als habe dieser Ort nach wie vor die Kraft, die Menschen in Ehrfurcht zu versetzen. Stumm stemmen die Archäologen die Türen des Fahrzeugs auf und beugen sich gegen scharfen Wind. Sie sind auf dem "Wolfsberg", dem Lykaion, einst Reich der Götter auf dem Peloponnes. Hier habe sich Zeus als deren Höchster einen Ehrenplatz gesichert, so die alten Geschichtsschreiber ...

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