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Geometrie: Dieter Junkers bewegliche Polyeder

Der Geometrie-Künstler hat neben vielen anderen Dingen das Prinzip der Kaleidozyklen zu neuer Blüte erweckt.
Wer in Hektik verfällt, hat schon verloren. Die Kette aus einem Dutzend nichtregelmäßiger Tetraeder, die Kante an Kante durch Textilscharniere verbunden sind, wirkt auf den ersten Blick ganz gefügig; aber das täuscht. Kaum versucht man, sie in eine bestimmte Form zu zwingen, wird sie widerspenstig und verweigert jede weitere Mitarbeit – bis man die Glieder, die man schon an der richtigen Stelle fixiert hatte, wieder freigibt und damit der Unordnung aufs Neue Tür und Tor öffnet. Nach intensivem Probieren fällt plötzlich die Kette, scheinbar freiwillig, doch an den richtigen Platz; und dann ist es eine große Überraschung.

Wer es gar nicht schafft, darf den Konstrukteur per E-Mail um Hilfe bitten – aber erst "nach langem vergeblichem Bemühen". Die Kaleidozyklen von Dieter Junker erfordern nicht nur räumliches Vorstellungsvermögen, sondern auch Geduld.

Dieter Junker, Werbegrafiker aus Kassel, fasste 2004, mit 58 Jahren, den Entschluss, in seinem Leben doch noch etwas Sinnvolles zu tun, ließ sich zwei Lebensversicherungen auszahlen und widmet sich seitdem der Erforschung dessen, "was die Welt im Innersten zusammenhält", im Allgemeinen und der räumlichen Geometrie, nach dem Vorbild der alten Griechen, ...
Oktober 2009

Dieser Artikel ist enthalten in Spektrum der Wissenschaft Oktober 2009

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