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Bild des Monats: Digitale Totenmaske eines Geiers

Auf einen bemerkenswert gut erhaltenen fossilen Geierkopf stießen Forscher in den Albaner Bergen südöstlich von Rom, den Überresten einer Kette heute inaktiver Vulkane. Offenbar schloss ihn vor etwa 30 000 Jahren ein pyroklastischer Strom ein, ähnlich wie die Funde aus der Eruption des Vesuvs im Jahr 79. Jedoch ist in keinem bekannten Fossil die Struktur des weichen organischen Gewebes so detailreich abgezeichnet wie bei diesem Exemplar. Mit Hilfe eines Computertomografen erstellten die Wissenschaftler ein 3-D-Modell, das sogar die dünne Nickhaut zeigt, das "dritte Augenlid" vieler Wirbeltiere.

August 2014

Dieser Artikel ist enthalten in Spektrum der Wissenschaft August 2014

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