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Partnersuche: Drum surfe, wer sich ewig bindet

Partnervermittlungen im Internet setzen auf ausgeklügelte Verfahren, um ihre Nutzer zu glücklichen Paaren zusammenzuführen. Doch erhöht dieses "Matching" überhaupt die Chance auf eine stabile Beziehung - oder ist es bloß werbewirksamer Hokuspokus?
Der Himmel im WebLaden...

Mareike, alleinstehend, Fotografin, Anfang 30, lächelt verträumt, während sie an der Supermarktkasse wartet und ihren Gedanken nachhängt: Wo ist er nur – der Mann, der zu ihr passt? Der gute und schlechte Zeiten mit ihr teilt? Wird sie ihn jemals finden? Ja, gibt es ihn überhaupt?
Der Singlemann Paul, ebenfalls Anfang 30, liegt genau auf Mareikes Wellenlänge: Auch er hat einen Hang zu skandinavischen Krimis und die feste Absicht, bald einen Fallschirmsprung zu wagen. Mareike und Paul trennen jedoch nicht nur 170 Kilometer zwischen ihren Wohnorten – die beiden kennen sich gar nicht. Noch nicht. Ihre Zukunft als mögliches Paar liegt in den Händen einer Online-Partnervermittlung, bei der sich beide registriert haben. Ob sie unter vielen anderen als zueinander passend ausgewählt werden und sich ihre Wege im Internet kreuzen, entscheidet der Algorithmus ihres Dienstleisters.
In einer Zeit, in der sich Bankgeschäfte, Hotelbuchungen und Einkäufe bequem im World Wide Web abwickeln lassen, suchen immer mehr Menschen dort auch nach der Liebe fürs Leben ...

3/2013

Dieser Artikel ist enthalten in Gehirn&Geist 3/2013

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  • Quellen

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