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Paläoklimatologie: Das Ende der Bronzezeit

Radiokarbon- und Keramikdatierungen bestätigen zusammen mit archäobotanischen Analysen eine lang gehegte Vermutung: Ein ­Klimawandel setzte um 1200 v. Chr. eine Kaskade in Gang, an deren Ende blühende Großreiche kollabierten.
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Wer sich für die nahe Zukunft unserer westlichen Kultur interessiert, sollte vielleicht auch einen Blick in die ferne Vergangenheit werfen. Genauer gesagt: auf den als »3.2kaBP event« bezeichneten Kollaps der Kulturen des östlichen Mittelmeerraums um 1200 v. Chr. Eine aktuelle Studie bestätigt den Verdacht, ein dramatischer Klimawandel habe maßgeblich dazu beigetragen, dass die mykenischen Paläste in Flammen aufgingen und das Großreich der Hethiter vom Erdboden verschwand. Innerhalb weniger Jahrzehnte war die Bronzezeit Geschichte; es sollte drei »dunkle Jahrhunderte« dauern, bis die Region erneut Hochkulturen hervorbrachte.

Über die Ursachen des jähen Epochenendes haben Forscher viel spekuliert. Die verschiedenen Reiche waren durch ein weit gespanntes Handelsnetz miteinander verbunden. Hatten die Eliten dieses System überreizt? Lösten wachsende gesellschaftliche Spannungen zwischen Arm und Reich womöglich Revolten aus? Welche Rolle spielten die in altägyptischen Texten erwähnten Überfälle durch »Seevölker«, und woher kamen diese? ...

Mai 2019

Dieser Artikel ist enthalten in Spektrum der Wissenschaft Mai 2019

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