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Editorial: Ansteckendes Miteinander

Nur auf den ersten Blick erscheint das Phänomen banal: Ob im Großen oder Kleinen, in Region, Verein oder Familie – Menschen prägen einander. Die Fans von Schalke 04 kleiden sich blau-weiß, die Einwohner von Köln trinken stolz ihr eigenes Bier. Doch die "Macht der anderen" über den Einzelnen beschränkt sich nicht auf bewusste Abgrenzung nach außen. Wer etwa jemals im Zug ein Großraumabteil mit einem Kegelklub teilen musste, wird bemerkt haben, dass sich Angehörige eines sozialen Netzwerks bis in Humor, Gestik, ja Satzmelodie hinein gegenseitig formen können.
Psychologen bezeichnen dies als soziale Ansteckung ...
Juni 2010

Dieser Artikel ist enthalten in Gehirn&Geist Juni 2010

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