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Editorial: Ein Abschied, der schwerfällt

Liebe Leserin, lieber Leser,

dies ist die letzte Ausgabe, an der unser Kollege Axel M. Quetz in seiner Funktion als Redakteur mitwirkte. Er geht nach mehr als 37 Jahren in den wohlverdienten Ruhestand. Damit endet für »Sterne und Weltraum« eine Ära.

In SuW 6/2022, S. 95, und SuW 8/2022, S. 6, war es ja bereits angeklungen, dass die Rubrik »Zum Nachdenken« mit Axels Weggang vorerst eingestellt werden muss. Dieser Verlust hat in unserer Leserschaft für Erschütterung gesorgt. Wir versuchen, eine Person zu finden, welche die beliebte Rubrik zum Berechnen astronomischer Aufgaben künftig übernehmen wird. Etwas Trost könnten Sie darin finden, dass Axel Quetz das Buchprojekt mit Aufgaben aus »Zum Nachdenken« fortführt.

Ich habe nun fast vier Jahre mit Axel eng zusammengearbeitet. Meine Vorgänger Uwe Reichert und Jakob Staude hatten ebenso das Vergnügen. Schon ab 1981 war Axel als Student für SuW tätig. Nach einer so langen Zeit kennt er unser Magazin in- und auswendig. Axel war entscheidend daran beteiligt, die Geschicke von SuW zu beeinflussen. Dabei zeichnet ihn ein hohes Maß an Einsatzbereitschaft, Kreativität, Integrität und Loyalität aus.

Redaktionell betreute Axel die Kurzberichte, meines Erachtens die Königsdisziplin in unserem Heft, weil Themen der vordersten Forschungsfront auf wenigen Seiten verständlich erklärt und bebildert werden müssen. Zudem war er zuständig für die »Wunder des Weltalls«, die Heftstrecke mit sehenswerten Leserbildern, und den aktuellen Beobachtungsteil zu Kleinplaneten, Meteoren und Kometen. Axel wirkte bei allen Teilen des Magazins mit und verantwortete früher die Jahres-CD-ROM, das Jahresinhaltsverzeichnis und den Kalender »Himmel und Erde«.

Als langjähriger Leiter der Graphikabteilung des Max-Planck-Instituts für Astronomie verfügt er über besondere Fähigkeiten in Grafik und Layout. Wer die Bildnachweise genau anschaut, wird bemerken, welche Abbildungen von Axel M. Quetz stammen. Wenn jemand im SuW-Team ein IT-Problem hatte, war Axel ebenfalls eine kompetente Anlaufstelle. Nach vielen Jahrzehnten bei SuW war er einfach mit allen Wassern gewaschen.

Lieber Axel, im Namen der ganzen Redaktion, des Spektrum Verlags, und sicherlich darf ich sagen, auch meiner Vorgänger, möchte ich Dir herzlich für alles danken, was Du für »Sterne und Weltraum« getan hast. Für den neuen Lebensabschnitt wünschen wir Dir alles erdenklich Gute, Gesundheit und viel Freude!

Husch ins Heft! Ihr Andreas Müller

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