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Ein folgenreicher Briefwechsel

Swen Neumann über "Pascal, Fermat und die Berechnung des Glücks - Eine Reise in die Geschichte der Mathematik" von Keith Devlin
Am 24. August 1654 schrieb Blaise Pascal (1623 – 1662) an Pierre de Fermat (1607 – 1665) einen Brief zu der Frage, wie die Spieleinsätze eines Würfelspiels zu verteilen sind, wenn dieses vorzeitig abgebrochen wird. Dieses Schreiben gilt als die Geburtsstunde der Wahrscheinlichkeitsrechnung.

Der Schriftverkehr der beiden französischen Mathematiker aus dem Sommer 1654, der leider nicht vollständig erhalten geblieben ist, bildet auch den Rahmen für die vorliegende historische Darstellung durch den britischen Mathematiker und Wissenschaftsjournalisten Keith Devlin.

Das Glücksspiel bewegt die Menschen schon seit Jahrtausenden. Bereits 550 v. Chr. finden sich erste Darstellungen auf griechischen Vasen. Aber die Erfassung von Häufigkeiten der einzelnen Wurfergebnisse gelang den ansonsten so gebildeten Griechen nicht. Ausgerechnet ein Bischof, Wibold von Cambrai, legt im ausgehenden 1. Jahrtausend die ersten heute noch bekannten Untersuchungen zu diesem Thema vor. In der weiteren Entwicklung beginnt man sich dann auch mit Kartenspielen auseinanderzusetzen. Luca Pacioli (1445 – 1514) formuliert erstmals schriftlich das Problem, das Pascal und Fermat 160 Jahre später in ihren Briefen angehen und lösen...

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